24. Oktober 2017

Neulich beim QGIS Anwender-Treffen

Am 22. September besuchte Klaus Affeldt, zuständig bei der PV ANSPERGER mbH u.a. für die Themen rund ...mehr

20. Oktober 2017

PVA-Geschäftsführer bei IHK-Ausschusstagung

Am 18. Oktober 2017 war der Geschäftsführer der PV ANSPERGER mbH Jörg van Kesteren bei einer Sitzung ...mehr

12. Oktober 2017

PVA auf der connect me

Am 11. Oktober präsentierte sich die PV ANSPERGER mbH im Rahmen der connect me-Messe für Ausbildung, ...mehr

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Freitag, 30. Juni 2017

Neue Trassierungspläne für die OGE

Bereits 2015 hatte die PV ANSPERGER mbH begonnen, für die Open Grid Europe GmbH (OGE) Trassierungspläne für ein Teilstück der neuen 215 km langen Erdgasleitung von Lichtenbusch bei Aachen (Gasübergabepunkt zum LNG-Terminal in Zeebrugge) nach Legden im Münsterland zu erstellen (siehe auch News vom 15. April 2016). Das Gesamtprojekt läuft noch bis 2021. Auf Grund der bisher erfolgten Arbeiten erhielt die PV ANSPERGER mbH im Juni 2017 nun eine Folge-Beauftragung für zwei weitere Gasleitungs-Projekte.

Die erste Beauftragung ist eine 17 Kilometer lange Leitung, die von Marbeck bei Borken (Münsterland) nach Dorsten – genau im Grenzgebiet zwischen Münsterland und Ruhrgebiet – verläuft. Für den 50 Meter breiten Korridor der Trasse müssen drei Varianten vermessen werden. Dabei hat jede Variante eine Länge von ca. 17 Kilometern. Das heißt: Zunächst werden alle nutzbaren Informationen aus den Luftbildern mit der Software GEOgraf kartiert, woraus sich schließlich die vorläufigen Trassierungspläne ergeben. Auf deren Basis starten die Arbeiten der Vermesser, die nun die vorgegebene Ideallinie mit den realen Gegebenheiten vor Ort abgleichen und so jedes noch so kleine Detail aufnehmen – z.B. durch die Befliegung nicht sichtbare Schuppen, Gräben, Zäune, Strom- oder Gasleitungen. Durch die Vermessung kommt es zu zahllosen Abweichungen der ersten Entwürfe. So entstehen schließlich rund 120 Trassenpläne für die drei Varianten, die zusammen eine Länge von ca. 50 Kilometern haben.

Die zweite Beauftragung betrifft zwar einen deutlich kürzeren Leitungsabschnitt, der jedoch gänzlich andere Rahmenbedingungen aufweist: Diese innerstädtische und sanierungsbedürftige Leitung ist etwa 4,5 km lang und verläuft zwischen Bochum und Essen. Teilweise handelt es sich dabei um eine überirdische Freileitung, die früher die Stahlindustrie mit Gasen versorgte, im Rahmen des Strukturwandels aber seit vielen Jahren bereits für den Erdgastransport genutzt wird. Da die Leitung saniert werden muss, gilt es auch für die zukünftige Leitung eine stellenweise identische, partiell aber auch neue Trasse zu ermitteln und entsprechend zu vermessen.

Die Arbeiten für beide Projekte starten Ende August 2017.